
Es fällt mir immer noch schwer, die richtigen Wörter zu finden, wie ich meine Gefühle besser beschreiben könnte. Wie ich dort ankam und wieder hierher zurückkehrte.
Alles, was in den letzten zwei Monaten passiert ist, ist für mich immer noch unwirklich und ich bemühe mich immer noch an die Realität zu gewöhnen. Die südliche Erde findet der Sommer statt und Sonne macht alles anders. Ich habe wirklich eine unbeschreibliche Erholung. Mit nur ganz einfachen Aktivitäten – einatmen, ausatmen, schlafen, essen, nichts tun, entspannen, in meinem eigenen Tempo lesen. Die Natur da ist einfach traumhaft und unberührt und blitzsauber.
Und die Leute, die ich getroffen haben, scheinen mir soooo frei, unbekümmert, naturverbunden und bescheiden. Sie genießen volle Ruhe und volles Leben. Du bist sozusagen im Zeitlupenmodus. Egal, was andere denken und niemand hat es eilig. Wie lässt sich Glück am besten definieren?
Viele Menschen glauben fest daran, dass das, was man hat und was man anderen zeigen kann , darüber entscheidet, wie glücklich man sein kann. Ein großes Haus, ein dickes Auto, hat Geld ohne Ende und Macht zugleich. Ganz zu schweigen davon, dass man dazu noch neigt, sich ständig mit anderen zu vergleichen. Alle anderen in der Welte wollen immer mehr, immer besser, immer höher, immer weiter… nichtsdestotrotz spielt „OHNE + was man nicht sieht“ tatsächlich eine große Rolle, wenn es ums Glück geht. Was bedeutet: Keine Sorgen, keine Krankheit, kein Schmerz und keine Katastrophe.
Ja, ich liebe Neuseeland und ich liebe uns. ❤
